Freitag, 16. August 2013

Wie ist das Arbeitsleben als Arbeitgebermarken-Botschafterin, Frau Krämer (SMS Meer)?

Experten empfehlen in der Regel, man solle Mitarbeiter als Representanten und Botschafter für die Arbeitgebermarke gewinnen. Denn: Mitarbeiter können naturgemäß ganz authentisch darstellen, wie es ist, bei einem Unternehmen beschäftigt zu sein.

In vielen Unternehmen gibt es jedoch noch Vorbehalte. Es kommen Fragen auf, wie "Wenn Mitarbeiter direkt mit Bewerbern in Kontakt kommen, was wird denn dann erzählt?" oder "Wie kann man denn dann redigieren und steuern?"

Die SMS Group macht sich diese Sorgen ganz offenbar nicht. Im Gegenteil. Seit neuem gibt es hier ein großes Angebot an sog. "Karrierebotschaftern" (siehe auch Stefan Brindt / BPM Blog).

Ich hatte die Gelegenheit, mit Sarah Krämer über ihre Erfahrungen als Karrierebotschafterin zu sprechen:

Liebe Frau Krämer, wie kam das denn bei Ihnen? Wie sind Sie zur Botschafterin von SMS group geworden?

Die projektverantwortlichen Kollegen haben mich angesprochen. Im Vorfeld gab es ein internes Auswahlverfahren, in dem ich vorgeschlagen wurde. Dann wurden alle Kollegen, die aus den Firmen und verschiedenen Bereichen angesprochen wurden zu einem ersten „Get together“ eingeladen – dort wurde uns die Kampagne vorgestellt und unsere Rolle darin und erklärt, welche Aufgaben auf uns zukommen würden. Danach habe ich mich sehr schnell entschieden, als Teil dieser Kampagne mitzuwirken.

Haben Sie intern Kollegen auf Ihr Profil angesprochen? Wir war das Feedback?

Ja, schon! Bereits in der Entstehungsphase während der Dreh- und Fotoarbeiten bin ich öfters angesprochen worden, für was die Aufnahmen wären und was denn Neues entstehen würde. Das Feedback ist darauf durchweg positiv – meine Kollegen empfinden den Weg als richtig und unterstützen uns Karrierebotschafter.

Man wird auf der Seite auch eingeladen, Sie direkt auch via XING zu kontaktieren. Passiert das häufig? Wie viel Arbeitszeit verbringen Sie mit Bewerberanfragen?
Zur Zeit ist der Arbeitsaufwand noch überschaubar. Die Kampagne läuft in medialen Wellen, die wir in den Kontakten auf XING oder per Mail zu spüren bekommen – gerade, wenn wir persönlich auf einer Messe beraten und mit Studenten ins Gespräch kommen, ist der Kontaktstrom danach stärker.

Können Sie sagen, was in der Regel gefragt wird? Und können Sie alle Fragen immer selbst beantworten?

Die meisten Fragen drehen sich um die generellen Dinge zum Einstellungsverfahren oder den einzelnen Berufsbildern. Durch Backup aus den Personalabteilungen können wir Karrierebotschafter die Fragen gut selber beantworten – manches leiten wir dann aber auch an die Kollegen im Personalbereich weiter.

Wie gehen Sie mit Spam-Anfragen um? Oder gibt es das nicht?

Bislang gibt es die nicht.

Ihr Fazit ganz kurz und knapp, wie ist das für Sie, Botschafter der SMS group zu sein?

Ich bin stolz, ausgewählt zu sein, und es ist schön, jungen Studienabsolventen etwas davon mitgeben zu können.

Frau Krämer, vielen Dank für das Gespräch!

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