Freitag, 13. April 2012

Weg von den Floskeln, hin zum Beweis - "Internationale Karriere" bei MSLGROUP Germany

Mittlerweile ist jedem HR Manager klar, dass eine allgmeine Umschreibung der Karrieremöglichkeiten nicht genügen. Gebetsmühlenartig haben Referenten angemahnt auf Floskeln zu verzichten. Wer sich jedoch schon mal an entsprechenden Texten / Beschreibungen versucht hat, der weiß wie schwer das ist. Irgendwie klingt es am Ende häufig doch austauschbar.
Wie bekommt man das hin? Wie kann es gelingen wirklich authentisch zu sein? Wie kann man auf relativ einfachem Wege Karrieremöglichkeiten erlebbar machen?

MSL Germany hat seit einigen Tagen eine neue Unterseite freigeschaltet. Mit der Seite "Karriere im internationalen Netzwerk", erläutern wir dem Leser (und potentiellen Bewerber), welche Karrieremöglichkeiten bei MSL geboten werden. Zugleich versuchen wir zu beweisen, dass wir nicht flunkern, wenn wir von einem "internationalen Netzwerk" sprechen. Zu diesem Zweck präsentieren wir ausgesuchte internationale Twitter-Kanäle (Kollegen und Agenturen) über eine Weltkarte (s.u.). Zudem bieten wir Blogbeiträge aus unserer Gruppe, aus Amerika, Asien und Europa. In einem kleinen Video Interview berichtet Thyra Andresen von ihrer Teilnahme am MSL Mobility Programm. Weitere solcher Berichte werden in den kommenden Wochen eingestellt.

Ich finde, das ist uns ganz gut gelungen. Was denkt ihr/ denken Sie?


Freitag, 9. März 2012

meinpraktikum.de - Gründer Stefan Peukert im Skype-Interview

Von Bild bis Süddeutsche Zeitung, Online oder Print, alle wichtigen Medien haben bereits über meinpraktikum.de berichtet.


(für die Website bitte Bild anklicken) 

Nur ich nicht. Es wurde also höchste Zeit für ein Video-Interview. Stefan Peukert, Gründer von meinpraktikum.de, hat sich meinen Fragen gestellt. Viel Spaß mit dem Interview:

Freitag, 2. März 2012

Workshop: What's your story? Oder wie man externe HR Kommunikation macht.

Heute war ich unter der Flagge des HRM-Forum unterwegs und habe bei der Tagung "Arbeitgeberattraktivität" einen Workshop geleitet. In diesem Workshop habe ich versucht den Teilnehmern einen Überblick darüber zu verschaffen, welche Schritte auf dem Weg zur erfolgreichen HR Kommunikation gegangen werden müssen. Drei wichtige Etappen sind wir dabei ganz praktisch angegangen: die Erarbeitung von Kernbotschaften, die Entwicklung von kreativen Ansätzen für die Kommunikation und die nachhaltige Aktivierung potentieller Bewerber/Innen. Wie man auf den Bildern erkennen kann, hat es den Teilnehmern offensichtlich Spaß gemacht.

















Als Intro gab es eine kleine Prezi-Präse (mein erster Versuch :). Die Präsentation ist natürlich unkommentiert etwas schwer nachvollziehbar. Ich zeige Sie Ihnen/Euch trotzdem.

Freitag, 24. Februar 2012

HR Manager sind nicht einfältig!


Ha! Es hat geheißen, HR Manager könnten nichts mit freien Formaten anfangen. Es wurde gespottet, HR Manager können nichts mit Themen wie Employer Branding, internationalem HR Management und schon gleich garnichts mit Recruiting im Web 2.0 anfangen. Falsch!

Über 100 HR Manager und HR Berater haben sich beim HR BarCamp am 17.02. getroffen und die Welt vom Gegenteil überzeugt. In einigen Blogs wurde schon detailliert berichtet, deswegen spare ich mir an dieser Stelle einen weiteren Bericht. Wer mehr wissen will liest z.B. hier: wollmilchsau, berwerberblog, narrata, metaHR. Aber natürlich möchte ich diesen kleinen Triumpf auf meinem Blog kurz erwähnen, denn diese Vorurteile waren für mich ein Beweggrund mit Christoph Athanas das HR BarCamp zu initiieren.

Nochmals vielen Dank an alle Teilnehmer. Vielen Dank für euer Engagement. Ganz besonderen Dank aber an dich Christoph! Hat wirklich Spaß gemacht. Das nächste HR BarCamp ist bereits in Planung!

Jannis 



Freitag, 10. Februar 2012

Klischees und dumme Sprüche - HR Kommunikation von heute!

Geschmäcker sind ja bekanntlichermaßen verschieden. Manchmal finde ich jedoch, na ja, also manchmal ... ach, bilden Sie sich einfach selbst eine Meinung ...

Beispiel 1: Interne Kommunikation zum Thema Arbeitssicherheitvon INEOS. Der Ansatz: „Unfälle werfen lange Schatten!“. (Heithausen und Behler)






















Die Motive sind ja ok. Sicher kann man etwas daraus machen. Aber was ist das für ein Text? Unfälle werfen lange Schatten? Was soll denn das bedeuteten? Unfälle wirken lange nach? Natürlich tun sie das.

Beispiel 2: Mehr Frauen gesucht - BVG bietet sehr gute berufliche Perspektiven! (Familie Redlich)






















Ich bin kein Jurist, aber ob das AGG  technisch so ok ist? Egal, das AGG ist ohnehin überbewertet. Aber Leute bitte, was sind das denn für Klischees die hier bedient werden? Auf dem Post-it steht: "Nicht vergessen: Eier, Haarspülung, Elternabend, Bewerben bei der BVG." Die Macher dieser Anzeige kennen sich offenbar sehr gut mit Frauen aus.

Ich hab noch ein paar Vorschläge für die nachfolgenden Anzeigen: Mehr Männer gesucht - BVG bietet sehr gute berufliche Perspektiven! Post-it: "Nicht vergessen: Hantel-Training, Fußball, Eier, Bewerben bei der BVG."

Oder: Mehr Azubis gesucht - BVG bietet sehr gute berufliche Perspektiven! Post-it: "Nicht vergessen: Stars für Baku, Hausaufgaben, Geburtstag, Eierlaufen, Bewerben bei der BVG."

Freitag, 27. Januar 2012

"Das Handwerk" Berufe-Checker Teil II: Das Interview mit den Machern des Portals.












 Über das neue, tolle Recruitainment-Tool vom "Handwerk" hatte ich ja bereits Anfang Dezember geschrieben. Mathias Rebmann, Creative Director (und quasi Ex-Kollege von mir) bei Scholz and Friends Berlin, ist einer der Entwickler des neuen Berufe-Checker-Tools. Er war so freundlich und hat mir einige Fragen beantwortet bzw. die Idee des Tools noch einmal erläutert:

Wie funktioniert der Berufe-Checker im Hintergrund?

Es gibt eine Matrix, eine Art Excel-Tabelle, in der allen Ausbildungsberufen zu jedem der 5 Parameterpaar Werte zugewiesen sind. Stellt der User jetzt die Schieber auf dem Berufe-Checker entsprechend seiner Vorlieben ein, gleicht ein Allgorhythmus diese mit denen in der Matrix ab und gibt die passenden Berufe aus. Dabei werden sowohl Haupttreffer als auch Nebentreffer berücksichtigt, die unter definierten Toleranzen auch noch auf die eingegebene Regler-Einstellung passen könnten. Der Rest ist dann eine schöne Animation in Mobile-Anmutung.

Wer hat die Berufe in seinen Ausprägungen geranked?

Die zu den Berufen passenden Regler-Einstellungen wurden in enger Abstimmung mit den einzelnen Handwerks-Verbänden vorgenommen.

Das Berufe-Checker Tool gibt es seit September, wie sind die Zahlen? Wird es von der Zielgruppe gut angenommen?

Seit Start (09/2011) kann der Berufe-Checker mittlerweile fast 220.000 Zugriffe verzeichnen. Seit Ende Dezember gibt es einen zusätzlichen Banner-Flight auf jugendaffinen Plattformen, der die Zugriffe sicher auch nochmal ankurbelt.

Der Berufe-Checker ist wirklich klasse, wobei der Ansatz ja nicht total super neu ist. Welches waren eure Vorbilder?

Es war einfach nur deutlich ersichtlich, dass eine telefonbuchartige Auflistung aller Ausbildungsberufe im Handwerk für die Jugendlichen nicht spannend, sondern totlangweilig ist. Uns ging es jetzt zum einen darum, den Jugendlichen ein Hilfe-Tool an die Hand zu geben, das ihnen Ausbildungsberufe entsprechend ihrer Vorlieben empfiehlt. Diese Mechanik ist tatsächlich nicht neu, wurde aber fast immer sehr langweilig umgesetzt. Zusätzlich ging es uns auch darum, dass ganze interessant/jugendgerecht umzusetzen. Daraus ergab sich neben der optischen Anmutung auch die Notwendigkeit, die Navigation im Tool um spielerische Elemente zu erweitern. So können die Jugendlichen zum einen ihren Traumberuf über die Einstellung der Parameter finden, zum anderen können sie aber auch intuitiv durch die Wolke der angezeigten Berufe navigieren.

Lieber Mathias, ganz lieben Dank!

Freitag, 13. Januar 2012

Wilde Zeiten brauchen flexible eRecruitingsysteme: taloom

Was bei den Einen Bewerberverwaltung heisst, das heisst bei softgarden taloom. taloom ist die E-Recruiting Software von softgarden. Der Name setzt sich zusammen aus talents und bloom, also blühen.

So klug wie softgarden an den Namen Ihrer Software herangegangen ist, so schlau versuchen sie auch auf die Umstände der heutigen Zeit einzugehen. Mal eben noch schnell Bewerbungen auf dem iPad oder Smartphone zu prüfen, bevor das nächste Meeting folgt, das ist schon längst keine Utopie mehr ...

Ich habe gestern den Hauptsponsor unseres HR BarCamp interviewet. Sie wollen wissen, wie  eRecruiting funktioniert und welche Session softgarden anbieten wird? Dann viel Spaß beim Video:



Wem das jetzt zu schnell ging oder schon neugierig geworden ist, der kann die nachfolgenden Charts zu taloom durchblättern. Sie haben Fragen? Fragen Sie Sibylle Jung  - XING -.

Freitag, 6. Januar 2012

Ein Camp ohne Zelt - Personalmarking von Aldi Nord

Nachdem mich Penny letzte Woche mit extrem kreativen Recruiting überzeugt hatte, habe ich mir diese Woche mal Aldi angeschaut. Ich bin wirklich ein großer Fan von Aldi. Wirklich. Aber beim Personalmarketing ist leider sowohl Preis als auch Qualität weit unten. Jesses. 

Aldi wirbt mit dem Azubi Camp. Ich denke, cool, Aldi hat sich bestimmt ein spannendes Konzept für die Azubis einfallen lassen. Spannend. Doch ich werde enttäuscht. Auf der Willkommensseite steht "Dieses Camp braucht keine Zelte und kein Lagerfeuer. Denn hier erwartet Dich etwas Besseres: Deine Zukunft und die spannende Entdeckung, dass Du im Handel etwas bewegen kannst" Hm, also doch kein Camp oder Workshop-Special oder vielleicht Assessmentcenter. Obwohl im letzten Absatz steht "Informier Dich im Camp über Deine Zukunft bei ALDI und bewirb Dich bei uns." - was denn nun, Camp ja, aber ohne Zelt? Egal.

Jedenfalls - klickt man sich durch die Website, gibt es eigentlich nichts Interessantes zu erfahren. Ein paar Unterseiten mit ein bisschen Text folgen. Das war es. Milliarden Umsätze und dann so eine trübe Darstellung der eigenen Arbeitgebermarke. Da kann Aldi Nord von Aldi Süd (Karriere) noch viel lernen.



Freitag, 30. Dezember 2011

Ausbildung oder Latte Macchiato? In jedem Fall ... "Erstmal zu Penny!"

Ab und an konnte ich dieses Jahr kleinere oder größere Knüller präsentieren. Zum Abschluß dieses Jahres habe ich wieder was für Sie. Penny bietet zwei unschlagbare Angebote: 1. MILK u. COFFEE Drinks für sage und schreibe 0,49 € und 2. Ausbildung im Einzelhandel.

Sie wundern sich vielleicht, dass die Supermarkette Penny diese beiden Themen in einem Atemzug unterbringt. Nun ich kann es ihnen erklären ... äh, nein, doch nicht.

Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun? Gut, vielleicht ist das ja als "Gag" zu gemeint - nur wo ist hier Witz?

Immerhin hat das Thema eine eigene Domain: www.ausbildung-bei-penny.de. Leider jedoch keine eigene Page - die Seite führt lediglich zu der Karriere-Unterseite der Corporate Page.



Ich wünsche allen Lesern ein gesundes und erfolgreiches Jahr (und noch bessere Recruitingkommunikation)!

Freitag, 16. Dezember 2011

Jobbörse: yourfirm.de - Ein Gesicht für den Mittelstand?

Seit gut einem Jahr gibt es nun die Jobbörse yourfirm.de - speziell zugeschnitten auf die Bedürfnisse des Mittelstandes. Erfreulicherweise hatte ich die Gelegenheit mit Konstantin Janusch zu sprechen. Lesen Sie was Herr Janusch zu meinen eher kritischen Fragen zu sagen hat:

Lieber Herr Janusch, die Zahl der Jobbörsen wächst und wächst und hat wahrscheinlich die Zahl von 500 deutlich überschritten (siehe z.B. hier). Warum brauchen wir jetzt http://www.yourfirm.de? 

Rund 65% der Jobsuchenden sind laut aktuellen Studien und Umfragen an mittelständischen Unternehmen als Arbeitgeber interessiert. In den meisten Fällen kennen sie diese jedoch nicht, da der Mittelstand mit über 3 Millionen Unternehmen oft einer Blackbox gleicht. Diesen Bewerbern hilft YourFirm.de, die Stars des Mittelstandes und deren Jobs zu finden. Die sogenannten Hidden Champions sind nicht nur überaus erfolgreiche Unternehmen, sondern auch echte Karriere-Geheimtipps, da sie die Vorteile eines global aufgestellten Marktführers mit denen eines agilen und persönlich geführten Mittelständlers verbinden.

Hand auf's Herz, wie ist der aktuelle Traffic auf Ihrem Jobportal. Können Sie in der Konkurrenz bestehen? Wie machen Sie ihre Website bekannt (Web, Klassische Werbung, Hochschulmarketing, Social Media)? 

Im Oktober haben wir erstmals die Marke von 50.000 Seitenbesuchern im Monat geknackt – nach nur 10 Monaten YourFirm. Bei Google verzeichnen wir mit wichtigen Suchbegriffen wie bspw. Jobbörse, Firmensuche oder Hidden Champions bereits Top-Platzierungen. Durch unser Anzeigennetzwerk mit über 60 Partnern können wir mehrere Millionen weitere Jobsuchende erreichen. Damit können wir bereits nach dieser kurzen Zeit unseren Firmenkunden eine wettbewerbsfähige Leistung bieten – und das ist erst der Anfang. Unsere Sichtbarkeit bei Suchmaschinen, unser Netzwerk und das Interesse an den Hidden Champions wachsen ungebrochen weiter. Als Spezialjobbörse haben wir einen klaren Auftrag und können in der Konkurrenz nicht nur bestehen, sondern auch unsere Kunden besser bedienen.

Heutzutage ist ja fast jedes Unternehmen ein Hidden Champion. Welche Unternehmen dürfen bei Ihnen schalten? (Wie grenzen Sie die Unternehmen voneinander ab?) 

Bei weitem nicht jedes Unternehmen ist ein Hidden Champion: Oft handelt es sich entweder um bekannte Namen, die zu Recht „Champion“ genannt werden können, jedoch allseits bekannt sind und mit Bewerbungen überhäuft werden. Oder aber um eines der zahlreichen „Hidden“ Unternehmen, wovon allerdings nur ein Bruchteil Champions sind. Doch gerade die Kombination von „Hidden“ und „Champions“ ist ein echter Karriere-Geheimtipp. Mit unseren Aufnahmekriterien für Unternehmen gewährleisten wir, dass bei YourFirm nur diese verborgenen Marktführer mit „Aha-Effekt“ zu finden sind.

Und? Was sagen Ihre Kunden? Wie ist der Rücklauf an Bewerbungen? (Qualität und Anzahl) 

Die Unternehmen von YourFirm sehen wir nicht nur als unsere Kunden, sondern auch als Mitglieder des Online-Karriereverbunds Deutschlands bester Mittelständler, mit denen wir zusammen das Jobportal von Tag zu Tag weiterentwickeln. Jeder unserer Kunden wird individuell betreut – dabei übernimmt unser Service-Team den Aufwand bei der Erstellung des Firmenprofils oder der Veröffentlichung der Stellenanzeigen. Auch was die Anzahl und Qualität der Bewerbungen angeht, stimmt unser Preis-Leistungsverhältnis, und die Kunden profitieren von dem uns entgegengebrachten Vertrauen.

Im Allgemeinen wird gesagt, dass der Mittelstand die notwendigen Maßnahmen zum Employer Branding und guter Recruitingkommunikation verschläft. Was denken Sie, wie sind Ihre Erfahrungen? Was sind die To Do's für den Mittelstand in dieser Hinsicht? 

Der Mittelstand hat die Herausforderung erkannt und bei vielen Unternehmen steht Employer Branding auf der Agenda. Bisher haben allerdings nur wenige mittelständische Firmen konkrete Schritte zur Positionierung und Kommunikation Ihrer Arbeitgebermarke unternommen. Die Firmen, die auf Employer Branding setzen, profitieren bereits jetzt. Diejenigen, die Ihr Personalmarketing vernachlässigen, bringen sich dagegen immer mehr in Gefahr. Gerade für die Hidden Champions ist die Recruitingkommunikation ein wirkungsvolles Instrument. Diese Unternehmen gehören zu den besten Deutschlands und es wäre fahrlässig, dies nicht für die eigene Personalsuche zu nutzen. Dabei muss als Erstes eine klare Message herausgearbeitet werden, warum das Unternehmen als Arbeitgeber attraktiv ist. Im Anschluss daran steht die Umsetzung dieser Botschaft über eine ansprechende Website, die nicht nur der Kunden- sondern ebenso der Mitarbeitergewinnung dient. Aber auch der nächste Schritt darf nicht vergessen werden: Das Unternehmen muss geeignete Kommunikationskanäle finden, über die seine Arbeitgebermarke an die Jobsuchenden transportiert werden kann. Mit YourFirm bekommen die führenden Mittelständler nun genau so eine Plattform für Ihre Recruitingkommunikation und Ihre Personalsuche.

Vielen Dank für das Gespräch. 
(um auf yourfirm zu gelangen Bild anklicken)


Freitag, 2. Dezember 2011

Tolles Employer Branding für das Handwerk und ein klasse Recruitainment Tool

Am Mittwoch bin ich spontan als Referent zum Thema "Employer Branding" eingesprungen (regionales Treffen Berlin / Brandenburg des BPM). Es war wirklich spannend mit den Kolleginnen und Kollegen über das Thema zu diskutieren und ich kann Sie nur dazu ermutigen, das nächste Treffen wahrzunehmen - ich gehe bestimmt wieder hin.

Aber darüber will ich heute eigentlich nicht weitergehend berichten. Was mich überrascht hat war, dass keiner "die Handwerker" Kampagne kannte. Da war ich echt "baff". Gehört sie doch zu den bekanntesten Employer Branding Kampagnen in Deutschland. Hier zur Erinnerung noch einmal der Spot der Kampagne.



Was ich aber selber nicht wusste (wahrscheinlich gab es dazu schon einige Berichte und ich habe sie verschlafen) ist, dass es offenkundig ein Berufe-Checker Tool gibt. Es ist wirklich super umgesetzt, das müssen sie sich ansehen. Es würde mich interessieren, wie gut das Tool genutzt wird. Probieren Sie es doch selbst einmal aus ... (für LINK Bild anklicken)



Freitag, 11. November 2011

Schöne (und gute) Recruitinganzeigen sehen so aus!

Heute möchte ich Ihnen/ Euch mal ein paar meiner Recruitinganzeigen-Favoriten zeigen (zwei gute Recruitingkampagnen hatten wir ja bereits vor zwei Wochen in diesem Blog besprochen).

Zu meiner Zeit bei der BBDO waren zwar weniger echte Rocker zu sehen, aber das Arbeitsleben bei der BBDO war schon ziemlich Rock 'n' Roll. Nachfolgend eine schöne Recruitinganzeige von BBDO (Düsseldorf). Erkennen Sie das Zeichen?

















Was man mit einer (kleinen) Idee und einem wirklich gut gemachten Shooting alleine schon erreichen kann, das zeigt das nächste Beispiel: Manpoower. Hier werden die Karrieremöglichkeiten als neues Zeitalter angekündigt.Als wollte man sagen, "wir verhlefen dir zu einem völlig neuen (Arbeits-)Leben!". Das hat Power. (Von der Agentur: The Martin Agency, USA)


Mit Hilfe der nachfolgenden Anzeige sucht HYDRO aktuell Ingenieure. Es wird sofort klar, was für Leute HYDRO sucht: Menschen, die "Think Big!" quasi in den Genen haben und schon in der Kinderstube anders gedacht haben. Klasse! (Agentur DDB in Oslo, Norwegen)


Wir sind ein Team. Das ist die Aussage des nächsten Beispiels: NAVY "The team works" Sehr gut auf den Punkt gebracht von der Agentur: GEORGE PATTERSON YandR Melbourne, AUSTRALIA



Publicis München hat für die Strategieberatung Bain and Company eine crossmediale Recruiting-Kampagne für den deutschsprachigen Raum gestartet. Bain and Company suchen offensichtlich besonders wilde "B(r)ainstormer". (Auch wenn die Idee jetzt nicht wirklich total ober neu ist: Advertising Festival "Golden Drum" 2009)


Eine  schöne, sehr schlichte Anzeige von Giang Nguyen (Grafik Designer) für das Unternehmen TEDxSaigon:
 

Die nachfolgende Anzeige hat Ogilvy für das eigene Recruiting gemacht. Sehr schön. (Zum vergrößern bitte Bild anklicken)


Mittlerweile ein Klassiker, aber nach wie vor der Knaller. Die Jobanzeigen von jobsintown.de. Gemacht werden die Anzeigen von meinem alten Arbeitgeber Scholz and Friends.


Ja, natürlich ist das keine Anzeige. Aber das war wirklich ein fantastisches Projekt: "There are better ways to make career." Ein riesen "Blow-up" was man vor den Eingang eines Stadions gehängt hatte (damit alle durch den Hintern gehen müssen). Das Bild was sich hier ergibt ist grandios und die Massage auch. 



Freitag, 28. Oktober 2011

Wie findet man eine gute Employer Branding Agentur?

Für den neuen HRmarketingBlog hat Judith Stephan just Nina Oswald von Interbrand interviewed. Thema des Interviews ist das neue White Paper (Sammlung mit Vorschlägen) "Employer Branding - Top oder Flop". Neugierig wie ich bin (sie kennen mich mittlerweile vielleicht), habe ich mir das White Paper durchgelesen.

Wenn Sie mich Fragen, die Vorschläge sind ziemlich dünn (aber lesen Sie gerne selbst s.o. "White Paper"). Und vor allem NICHT NEU. Ich denke, Marketer und HR'ler die auch nur halbwegs auf der Höhe der Zeit sind, kann das Gesagte in diesem Booklet nicht beeindrucken. Auch die Begriffsdefinitionen sind äußerst schlapp (Employer Branding wird erklärt, ohne auf die innen und außen Perspektive hinzuweisen) oder extrem schwer zu verstehen. EVP erklären die Kollegen von Interbrand so: "Die Employer Value Proposition beschreibt das Markenverständnis aus dem Blickwinkel des Arbeigebers. Das Statment formuliert das gemeinsame Grundverständnis als Arbeitgeber und adressiert Themen wie Arbeitsumfeld, Teamarbeit, Führungsstil und Entwicklung. ...". Leute, warum nicht einfach, einfach? So zum Beispiel: Employer Value Proposition = Die einzigartigen Vorteile, die die Arbeitgebermarke im Vergleich zum Wettbewerb hat. Ok, über Definitionen kann man sich streiten. Aber ... na ja, egal.

Im Interview postuliert Frau Oswald, wenn es um Employer Branding geht, dann geht es darum, "markenkonforme kommunikative Ansprache zu finden, die authentisch und glaubwürdig beim Adressaten ankommt". Und mit diesem Statment auch gleich zur Beantwortung der im Titel genannten Frage: Wie findet man eine gute Employer Branding Agentur? Schauen Sie doch mal ob Interbrand das eigene White Paper verstanden hat (Interbrand Careers). Interbrand ist übrigens auch auf XING, zumindest mit einem Standard Account, leider ohne Ansprechpartner.



Mein Tipp: Bevor Sie sich für die Unterstützung beim Employer Branding für einer Agentur entscheiden, werfen Sie ruhig mal einen Blick auf die Karriere-Seite der Agentur. Prüfen Sie, wie ernst es der Agentur mit diesem Thema ist. Und bitte, lassen Sie sich nicht von inhaltsleeren hochglanz Foldern beeindrucken!

Freitag, 21. Oktober 2011

Klasse Recruitingkampagne von Axel Springer!

Ich freue mich ja immer wieder, wenn es mal ein Unternehmen gibt, das den Mut hat auch mal kreative Wege zu gehen. Am Mittwoch wurde die neue Kampagne präsentiert, mit der "Axel Springer und Scholz and Friends  ... Talenten Freiheit" (Blogger mag das kaufmännische UND leider nicht, sorry!) versprechen. In "acht Motiven, die in verlagseigenen Print- und Onlinemedien wie „Bild“ und „Die Welt“ geschaltet werden, ist beispielsweise ein „Stellvertretender Chefredakteur mit Bling-Bling Expertise für In-Your-Face Journalistic Rioting“ zu sehen – im wahren Leben Michael Paustian, stellvertretender „Bild“-Chefredakteur. ... ". Die Idee: "Die überdrehten Job-Titel-Zitate sollen zeigen, dass das ehemals klassische Zeitungshaus Axel Springer mittlerweile auch all die digitalen Arbeitsplätze bietet, die hinter den unverständlich formulierten Positionen anderer Arbeitgeber stecken." Nachfolgend die beiden Motive die in der HORIZONT vorgestellt wurden.


Ich finde die Idee klasse, weil sie die Titel-Hascherei auf's Korn nimmt und die Plakate dadurch ein echter Blickfang sind. Als ich noch bei Scholz and Friends NeuMarkt als HR Manager tätig war, hatte unser damaliges Kreativ-Team einen ganz ähnlich guten Ansatz ...




Allerdings war unser Gedanke ein "tick" anders, denn die Subline war "Vor dem Ruhm kommt die Bewerbung ...". Nach dem Motto, bevor man sich über wilde und tolle Titel Gedanken macht, sollte man sich erst einmal bewerben - für ein Praktikum zum Beispiel.


Freitag, 7. Oktober 2011

Personalmarketing am POS unterschätzt!

Ich glaube, dass das Personalmarketing (mal ganz abgesehen vom Employer Branding) am POS total unterschätzt und entsprechend vernachlässigt wird. Das ist mir erst wieder einmal aufgefallen, als ich im Balzac ein Kaffee geholt habe. Dort habe ich nachfolgenden Flyer gesehen und mitgenommen.



Ohne jetzt näher auf die Güte dieses Flyers eingehen zu wollen, frage Sie / Euch, wie oft kommt es bitteschön vor, dass man mit entsprechenden Maßnahmen konfrontiert wird? Bestenfalls sieht man ab und zu ein Plakate in Supermärkten oder in den Restaurants der Fastfoodketten (Azubi gesucht!).

Was ist aber mir der Direktansprache? Was ist mit sichtbaren, crossmedialen Ansätzen und entsprechenden Hinweisen auf Jobwebsites und sonstigen Infomaterialien?  Oder vielleicht sogar mal n bissl kreativer gedacht? Mit Hinweisen auf dem Kassenbon (dm nutzt die Fläche, allerdings nicht für das Personalmarketing) - o.ä.? Wo sind die schlauen Metaphern und Pointen, die Arbeitgeber attraktiv machen? Man könnte doch auch die Besonderheiten der jeweiligen Verkaufsräumlichkeiten nutzen, in dem man zum Beispiel bei einem Fashionverkäufer in der Umkleide wirbt, nach dem Motto: "Spaß an Mode? Dann würde Ihnen vielleicht ein Job als Verkäuferin auch gut stehen!" (Spiegelkleber). Na ja, wie dem auch sei. Da ist auf jeden Fall noch jede Menge Luft nach oben. Oder?

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