Posts mit dem Label HR BarCamp werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label HR BarCamp werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 5. März 2014

Extrablatt: Die Entwickler von ausbildung.de und meinpraktikum.de verraten im Interview das Geheimnis ihres Erfolgs!

Kurz vor dem HR BarCamp 2014 hatte ich die Gelegenheit Stefan Peukert zu interviewen. Er ist Geschäftsführer der Employour Gmbh unserem diesjährigen Sponsor. Et viola!

Lieber Stefan, mit meinpraktikum.de und Ausbildung.de habt ihr ja ganz schön den Markt aufgemischt. Bitte überschütte mich mit Zahlen und verrate mir und dem Leser, wie gut läuft es denn bei euch?

Auch wenn du jetzt wahrscheinlich auf Zahlen mit mehr Nullen anspielst, für uns sind die wichtigsten Kennziffern die 1 und die 30. Als wir Employour gegründet haben, war es allenfalls ein Wunschtraum, das bekannteste Praktikumsportal zu werden. Jetzt, drei Jahre später, sind sowohl meinpraktikum.de als auch Ausbildung.de die größten Portale im jeweiligen Bereich und wir setzen alles daran, sie noch weiter zu verbessern, damit unsere Partner noch einfacher die passenden Nachwuchstalente finden.

Die 30 spielt auf unser Alter sowie unsere Teamgröße an, denn wir haben uns in den letzten zwei Jahren verzehnfacht. (Und wenn du dann doch die großen Zahlen hören möchtest, wir haben momentan mit meinpraktikum.de und Ausbildung.de über 270 Partnerunternehmen monatlich rund 1,2 Mio. Besucher, über 6 Mio. Seitenaufrufe pro Monat und eine durchschnittliche Besuchszeit von mehr als 4:30 Minuten )

Verrate uns euer Geheimnis. Warum seid ihr denn besser als die anderen? Warum sollte man als Unternehmen nur bei euch ein Profil haben und Anzeigen schalten und nirgendwo sonst?

Ob unsere Portale besser sind, müssen andere beurteilen. Wir glauben, die Zielgruppe einfach gut zu verstehen. Unter anderem weil unser Team selbst gerade erst frisch aus der Uni kommt. Es ist uns wichtig, diese Nähe beizubehalten, darum holen wir uns regelmäßig neuen Input durch Praktikanten und unsere Uni- und Schul-Touren. Auf Basis dieses Wissen versuchen wir immer wieder innovative Lösungen und Konzepte für unsere Portale zu entwickeln. Weil wir glauben, dass man heutzutage niemand mehr über eine Zeitungsanzeige erreichen kann, und online einfach wahnsinnig viel möglich ist.

Das bedeutet aber auch, dass wir keine Allroundlösung sind, sondern sehr auf bestimmte Zielgruppen spezialisiert. Wer einen Senior-Controller sucht, wird man bei uns sicherlich nicht den geeigneten Bewerber finden. Dafür aber qualifizierte Praktikanten und Azubis, die sich zu wertvollen und vor allem zufriedenen Mitarbeitern entwickeln können.























Bei so viel Erfolg, da bleibt man doch nicht stehen. Was kommt als nächstes?

Wir setzen vor allem darauf, unsere bestehenden Portale weiter auszubauen. Außerdem gibt es viele Projekte der vergangenen Jahre, die wir auch in 2014 weiterführen möchten wie z.B. den Praktikantenreport oder unser Employour Kundenmagazin. Und dann können wir schon mal verraten, dass wir noch in der ersten Jahreshälfte ein neues Portal online stellen werden. Die junge Generation besteht ja nicht nur aus Praktikanten und Azubis… ;)

Ihr seid Sponsor beim HR BarCamp. Warum eigentlich? Was erhofft ihr euch vom HR-Event des Jahres *hüstel*?

Herausragende Blog-Interviews, so wie dieses hier, und Backlinks natürlich. Nein, ernsthaft, wir finden das Konzept des HR BarCamps einfach gut. Hier kann man sich ehrlich austauschen und es werden Themen angesprochen, die wirklich interessieren, statt möglichst viele Buzzwords auf eine Powerpoint-Folie zu bringen. Wir setzen uns selbst immer sehr für Glaubwürdigkeit und Transparenz ein, es ist also selbstverständlich, dass wir so ein Event unterstützen.

Lieben Dank, Stefan! Wir sehen uns auf dem HR BarCamp!

Dienstag, 4. März 2014

Das HR BarCamp ist Ideenquelle und Impulsgeber für HR Innovationen

Das HR BarCamp ist sozusagen das Klassentreffen der HR-Szene. Hier diskutieren Innovatoren und Early Adopter über die Trends der Personalarbeit, teilweise werden auch neue Ideen geboren. So wie beispielsweise die „Goldene Runkelrübe“ (Preis für schlechte HR-Kommunikation), die im vergangenen Dezember erstmals verliehen wurde. Auch der Begriff „Frechmut“ von Jörg Buckmann spielte im vergangenen Jahr auf dem HR BarCamp eine zentrale Rolle und wurde zum geflügelten Wort für den notwendigen Spirit in der Personalarbeit. Vor ein paar Tagen erschien sein Buch „Einstellungssache: Personalgewinnung mit Frechmut und Können“.



In wenigen Tagen geht es los – das HR BarCamp 2014. Wir sind gespannt auf die Gespräche und Diskussionen. Hier ist ein weiterer kleiner Vorgeschmack auf die bisher vorgeschlagenen Themen, die ihr am kommenden Donnerstag und Freitag wählen könnt – die jeweiligen Sessiongeber beantworten Fragen zu ihren Themen. Mein Doppelgänger Dominik Hahn möchte mit euch über Mobile Recruiting sprechen, Nina Diercks über die rechtlichen Grundlagen des Social Media Einsatzes in der HR-Arbeit.

Dominik Hahn

Worum es in deiner Session?
In der Session mit dem Arbeitstitel "Mobile Recruiting" werden Matthias Mäder von prospective und ich einen kleinen Rundumschlag zum Thema mobile Stellenanzeigen, mobiles Bewerben und mobile ATS geben - Nutzungsstatistiken inklusive. Dabei wollen wir die gezeigten Ansätze gleichzeitig aber auch in Frage stellen - vom Publikum und von uns selbst. Es wird also nicht nur innovativ, sondern auch konstruktiv-kritisch!

Warum sollten die Leute deine Session besuchen?
Wer einen umfassenden Einblick in die bereits heute möglichen mobilen Lösungen bekommen will, kommt an der Session nicht vorbei. Auch alle Kritiker nicht, denn wir freuen uns auf jedes Bashing. Nur so kann das Thema weiter getrieben werden. Und das muss es, wenn man sich die zunehmende Nutzung mobiler Geräte im Karrierekontext und den mobilen Google-Algorithmus ansieht.

Was sind deine Erwartungen an das HR BarCamp und deine Session?
Vom HR BarcCamp erwarte ich mir - wie bei den vergangenen beiden Malen - wieder einige Impulse für bekannte, aber eben auch neue Themen rund ums Employer Branding - egal ob in den Sessions oder im persönlichen Gespräch. Und für die Session von Matthias und mir erhoffe ich mir und allen Teilnehmern schlicht viel Spaß!

Nina Diercks

Worum geht es in deiner Session?
Social Media im Unternehmen, der Mitarbeiter als Markenbotschafter, Active Sourcing, Talent Relationship Management, - an diesen Buzzwords kommt derzeit kaum einer in der HR-Szene vorbei. Leider sind diese Buzzwords in den Rechtsabteilungen der Unternehmen nur selten beliebt. Ich will in meiner Session die rechtliche Seite von Social Media & Co im Unternehmen beleuchten und vor allem die Angst davor nehmen.

Warum sollten die Leute deine Session besuchen?
Ich könnte zwar stunden- bzw. tagelang zu diesen Themenkomplexen ganz allein referieren, doch genau das will ich beim HRBC14 nicht. Ich will Fragestellungen aus der Praxis für die Praxis mit den Teilnehmern diskutieren und wenn möglich aufkommende Fragen auch gern gleich beantworten. Es soll eine lebhafte und interaktive Session werden. Und wann kann man Rechtsanwälten schon mal einfach Löcher in den Bauch fragen? ;-)

Was sind deine Erwartungen an das HR BarCamp und deine Session?
Ach, das es einfach wieder so grandios wird wie 2012. Tolle Atmosphäre, spannende Diskussionen garniert mit einem hohen Netzwerkfaktor. Den Gerüchten nach war es 2013 auch so (da konnte ich krankheitsbedingt leider nicht dabei sein). Also, ich denke, wir können einfach davon ausgehen, dass es wieder großartig wird. Und meine Session? Na, die wird ganz lebhaft. Siehe oben! Kurz und knapp: Ich freu mich aufs BarCamp!

Weitere Themenvorschläge

Freitag, 28. Februar 2014

Das HR BarCamp rückt näher - weitere Themenvorschläge

In nicht einmal mehr einer Woche findet das diesjährige, lang ersehnte und umkämpfte HR BarCamp in Berlin im Ellington Hotel statt – die Vorfreude steigt! Bereits in der vergangenen Woche habe ich erste Themenvorschläge präsentiert, damit ihr bestens vorbereitet seid. Heute folgen drei weitere Themenideen, die von den potentiellen Session Gebern vorgestellt werden: Jo Diercks zum Thema berufliche Orientierung, von Edmund Komar über Führungsherausforderungen und Sandra Petschar zu innovativen Ansätzen im Bereich von positivem Bewerbererlebnis. Viel Spaß bei der Lektüre.

Jo Diercks
Es gibt je nach Zählweise in Deutschland etwa 600 Ausbildungsberufe (IHK, Berufsfachschulen, Akademien etc.). Auf die ersten fünf dieser Liste entfielen allein etwas mehr als 20%, auf die ersten 20 mehr als 50% der Ausbildungsverhältnisse. Am anderen Ende wiederum gibt es eine Vielzahl an Ausbildungsberufen, die faktisch gar nicht mehr ausgebildet werden.

Das heißt: Verwirrende Vielfalt, die aber praktisch kaum genutzt wird.

Gleichzeitig wird aber auch mittlerweile mehr als jedes vierte Ausbildungsverhältnis vor Abschluss abgebrochen, davon wiederum etwa ein Drittel noch in der Probezeit. In manchen (vermeintlich) populären Ausbildungsberufen liegt die Abbruchquote bei nahezu 50%.

Bei der Studienorientierung sieht es mit nahezu 10000 grundständigen Studiengängen an etwa 400 Hochschulen und mit Abbruchquoten von teilweise deutlich über 50% nicht besser aus.

Das heißt: All dies deutet darauf hin, dass junge Menschen oftmals von der Herkulesaufgabe, den für sie “richtigen”, den “passenden” Berufsweg einzuschlagen, schlichtweg überfordert sind.

Zu der Vielzahl an Berufen und Studiengängen gesellt sich ja auch die Frage des richtigen Arbeitgebers bzw. der richtigen Hochschule.

Ich erhoffe mir hierzu eine lebhafte und facettenreiche Diskussion auf dem HR Barcamp. Was können Hilfestellungen sein? Wer kann was tun? Die enorme Vielfalt der Perspektiven auf das Thema Orientierung drückt sich auch durch die inzwischen knapp 25 Beiträge zur Blogparade aus, zu der ich Anfang des Jahres im Recrutainment Blog aufgerufen habe.

Edmund Komar
Worum geht es?
Meine These: Kernaufgabe von HR ist es, die geschäftlichen Herausforderungen von morgen in Führungsherausforderungen von heute zu übersetzen. Der Druck auf Unternehmen, sich immer schneller, neu zu erfinden, steigt ständig. Open Innovation, Enterprise 2.0 und Management X.0 umreißen, welche Rahmenbedingungen besonders erfolgsversprechend sind. Innovative Unternehmen und Champions in Kundenorientierung verlagern Entscheidungskompetenzen auf Mitarbeiter mit direktem Kundenkontakt. Viele Führungskräfte sind verunsichert und agieren mit Stress- und Notprogrammen in dieser unübersichtlichen Lage. Ich möchte uns die Fragen stellen: Wie gut gelingt es Personal, den Führungskräften Brücken in die neue Welt zu bauen und sie auf dem Weg zu "Ermöglichern“ für ein Innovations- und Wachstumsklima zu begleiten? Wo stehen wir in HR und was sind erfolgsversprechende Vorgehensweisen.

Warum sollten die Leute deine Session besuchen?
Wir adressieren dort ein Thema, dass bei allen Umfragen unter Top-Managern und Personalern auf Platz 1 landet. Wer hier voran kommt, kann auch andere Personalprobleme leichter lösen. Wir können auf die Erfahrungen aus verschiedensten Unternehmen gespannt sein. Möchte eine Landkarte der größten Herausforderungen mit den Teilnehmern skizzieren und Methoden diskutieren, die schon funktioniert haben.

Was sind deine Erwartungen an das HR BarCamp und deine Session?
Meine Erwartungen an das Camp: siehe oben. Ich verspreche mir von der Session auch wieder einen Eindruck zum Sensibilisierungs- und Umsetzungsstatus für das Thema und Antworten auf Fragen: Wie macht Ihr das in Euren Unternehmen? Wie gut gelingt das? Welche Vorgehensweisen haben funktioniert, welche nicht? Wie sehen das Eure Führungskräfte? Welche Chancen und Barrieren seht Ihr?

Sandra Petschar
Worum geht es in deiner Session? 
In unserer Session wird es darum gehen innovative Ansätze im Bereich von positivem Bewerbererlebnis aufzuzeigen. Wir möchten mit lebhaften Beispielen präsentieren, was bisher positiv und auch negativ auffällt und anschließend zur Diskussion rund um Themen, wie die Ein-Klick-Bewerbung (was hält uns eigentlich davon ab?) oder die Bewerbung mit dem Profil von sozialen Netzwerken (warum braucht man noch einen Lebenslauf?) usw. anregen.

Warum sollten die Leute deine Session besuchen?
Wir freuen uns auf viele neue Einblicke und Feedback von den Teilnehmern, wie der aktuelle Stand und die Meinungen in Deutschland sind. Gerne möchten wir auch unsere Erfahrungen aus anderen Ländern teilen und auch Möglichkeiten aufzeigen, um die Konversionsrate an Bewerbungen zu erhöhen. Ich denke, dass wir den Teilnehmern interessante und vor allem innovative Ideen in diesem Bereich aufzeigen können, die für ein positives Erlebnis unter den Bewerben sorgt.

Was sind deine Erwartungen an das HR BarCamp und deine Session?
Wir freuen uns viele nette Bekannte nun auch persönlich kennenzulernen und die Meinungen zu diesem und auch zu anderen interessanten Themen zu erhalten. Für uns ist es besonders aufschlussreich Meinungen/Kommentare von der deutschen "HR-Gemeinde" zu hören und diese mit unseren Erfahrungen zu vergleichen. Wir freuen uns schon sehr auf Berlin und sind gespannt auf die vielen Sessions!!

Dienstag, 18. Februar 2014

HR BarCamp 2014: Das erwartet euch!

Das diesjährige HR BarCamp rückt immer näher und wir alle freuen uns schon auf das HR-Klassentreffen, am 6. und 7. März in Berlin. Es erwarten uns viele spannende Session. Wir haben mit einigen Experten gesprochen, um euch einen Eindruck über die verschiedenen Themen zu geben. Bis zum HR BarCamp stellen wir euch hier im Blog sowie im meta HR-Blog die bisher vorgeschlagenen Sessions vor. Den Anfang machen heute Volker Seubert (Big Data in HR) und Anne-Katrin Hartig (Corporate Crea|c|tivity). Wir haben mit beiden gesprochen und wollten wissen, was uns erwartet.



Volker Seubert

Beschreibe in 3 Sätzen, worum es in deiner Session gehen soll!
Die Session soll dazu beitragen, ein klares Verständnis des Begriffs Big Data in HR zu bekommen. Zudem sollen Einsatzfelder besprochen werden, wo die Erhebung und Auswertung von Daten für HR sinnvoll sein kann und wie neue technologische Möglichkeiten im Sinne einer zukunftsweisenden HR-Arbeit genutzt werden können. Die übergreifende Frage könnte lauten: wie kann sich HR mit Big Data besser als Funktion im Unternehmen positionieren, sprich größeren Mehrwert schaffen!

Warum sollten die Leute deine Session besuchen?
Die Session ist gedacht für all die Leute im Personalbereich, die datenbasierter arbeiten und argumentieren wollen und dafür neue Ideen und Anregungen in der Diskussion suchen.

Was sind deine Erwartungen an das HR BarCamp und deine Session?
Ich bin selbst kein Experte in diesem Thema und erhoffe mir selbst weitere Anregungen zum Thema. Daher sehe ich meine Rolle im wesentlichen als Moderator einer offenen Diskussion bzw. eines offenen Austauschs.

Das wären übrigens auch die generellen Erwartungen, die ich an das HR BarCamp habe: Anregungen mitnehmen und Austausch mit anderen.

Anne-Katrin Hartig

Beschreibe in 3 Sätzen, worum es in deiner Session gehen soll!
Corporate Crea|c|tivity - zu deutsch Betriebskunst - ist analog zum Betriebssport zu denken. Corporate Crea|c|tivity fördert allerdings vor allem die geistig-seelische Gesundheit, Teamarbeit, für die heutige Zeit hoch relevante Softskills, Motivation und Identifikation mit dem Unternehmen. Und Corporate Crea|c|tivity bietet unglaublich viele Ansatzpunkte, Synergieeffekte nicht nur in der internen, sondern auch in der externen Kommunikation zu nutzen.

Warum sollten die Leute deine Session besuchen?
Die Teilnehmer des HR BarcCamp sollten meine Session besuchen, weil ich ein tatsächlich bisher noch nie genutztes Prinzip vorstelle, mit dessen Hilfe sich ein Unternehmen als herausragender Arbeitgeber der Spitzenklasse etablieren kann. Und das nachhaltig, trendsetzend und authentisch.

Was sind deine Erwartungen an das HR BarCamp und deine Session?
Ich wünsche mir viele Fragen und eine intensive Diskussion zu dem Konzept. Und ich freue mich auf neue, interessante Kontakte und die anderen Sessions. Und auf Berlin. :-)

Vielen Dank an euch beide für die Antworten. Wir freuen uns auf euch und drücken die Daumen, dass ihr viele Votes von den Teilnehmern erhaltet.


Freitag, 4. Oktober 2013

Das HR BarCamp hat wieder ein Zuhause! SAVE THE DATE: 6./7. März 2014 im Ellington in Berlin

Einige von Ihnen denken jetzt vielleicht: "Och, schade, jetzt doch in einem schnöden Hotel!" Aber bitte, das ist ein Irrtum. Wir haben einen Ort gefunden, der über eine ausreichende Anzahl an Workshop Räumen verfügt und eine herausragende Gastronomie anbieten kann. Das wird der Knaller.

Die Location befindet sich Herzen West-Berlins. Ein großer Saal und drei weitere Räume garantieren ein Großaufgebot an spannenden BarCamp Sessions. Am Abend des ersten Tages haben wir wieder die Möglichkeit euch ein kleines Get-Together bzw. Mini-Party anzubieten.

In diesem Sinne: Ich freue mich sehr, Sie / euch zum nächsten HR BarCamp in Berlin einzuladen. Tickets gibt es bereits dieses Jahr! Dazu demnächst mehr auf der offiziellen Website oder in unserer HR BarCamp XING-Gruppe.

Auf eine klangvolle Zusammenarbeit und spannenden Austausch im Ellington Hotel!


Dienstag, 25. Juni 2013

Wie wollen Berufseinsteiger arbeiten?

Im letzten Beitrag dieser Reihe bin ich der Frage nachgegangen, ob wir – die jungen Berufsstarter – ein Etikett brauchen. Heute widme ich mich der Frage: Wie wollen wir Jungen eigentlich arbeiten?



Eigentlich ist es ganz einfach – wir wollen selbstbestimmt und flexibel arbeiten, nicht zwangsweise gebunden an Arbeitszeiten und -orte. Scheinbar gibt es hierzu wirklich ein Umdenken in den Unternehmen. Letztens habe ich einen Beitrag im Karriere Spiegel gelesen, in dem es um "Jobsharing" gibt. Ob private Erlebnisse, Fotos, Musik oder Videos, mittlerweile teilen wir ja alles – warum also nicht auch unseren Job? Beim Jobsharing handelt es sich um ein Konzept der Teilzeitarbeit, bei dem eine Position von zwei Mitarbeitern besetzt wird, die sich die anfallenden Aufgaben teilen und somit nicht mehr 40 Stunden in der Woche am Platz sind. Die Jobsharing-Partner teilen sich dann die anfallenden Aufgaben und die Arbeitszeit auf. Laut Karriere Spiegel wurde dieses Modell der Teilzeitarbeit im Jahr 2009 bereits von 20 Prozent der Firmen praktiziert.

"Die Firmen experimentieren sehr mit solchen Sachen", sagt Susanne Schwarz, Head of Human Resources bei Exozet Berlin. Ich habe Susanne auf dem diesjährigen HR BarCamp kennengelernt, als sie über die flexible Arbeitsplatzgestaltung sprach. Einige ihrer Kollegen arbeiten aus dem Ausland – quasi aus dem Homeoffice. Auch das ist möglich und immer mehr Unternehmen entdecken solche Modelle.

Heißt das nun, dass ich Sie überreden will, Ihre Arbeitzeit- und -platzmodelle radikal zu ändern? Nein, das wäre für den ersten Schritt zuviel des Guten. Aber es soll Sie dazu anregen, über die  konventionellen Gestaltungsmöglichkeiten hinauszudenken. Susanne Schwarz sagte mir im Gespräch: "Das Management muss sich ändern, also die Art und Weise, wie man Mitarbeiter führt. Es muss flacher und transparenter werden und dieses hierarchische Von-oben-nach-unten-Delegieren wird es hoffentlich nicht mehr geben. Und das ist etwas, was die junge Generation jetzt einfordert."

So ist es. Wir wollen gemeinsam mit Ihnen in den Diskurs gehen und gemeinsam über Möglichkeiten nachdenken und Veränderungen anstoßen. Wir wollen, dass Sie mit uns auf Augenhöhe sprechen und Ihnen unsere Meinung wichtig ist. So gestalten wir zusammen ein transparentes Unternehmen, in dem wir gern arbeiten und jeder Einzelne sein Beitrag für den Erfolg des Unternehmens leistet.

Weltverbesserer, Traumtänzer, Unentschlossene, Arbeitsverweigerer. Das sind einige Begriffe, mit denen die derzeitigen Berufseinsteiger oft betitelt werden – also die legendäre "Generation Y", die die Bevölkerungsgruppe der zwischen 1980 und 1995 Geborenen umschreibt. Ich wurde 1984 geboren, bin demnach selbst Mitglied dieser Generation. Und da Sie als geneigte Leser und Personalentscheider sich so sehr für diese Generation interessieren, dachte ich mir, ich lasse Sie an meinen Einstellungen und Denkweisen teilhaben, um so ein wenig Aufklärungsarbeit zu leisten. Damit ist die Kategorie in unserem Blog geboren: Wir Andersdenker.

Dienstag, 11. Juni 2013

Neue Konzepte für Weiterbildung im Unternehmen – Out of the box denken

Auf dem Think Tank der Initiative für karrierefördernde & faire Trainee-Programme, der am Dienstag in Frankfurt bei der Deutschen Bahn stattfand, habe ich einen Workshop zum Thema "Guerilla Learning" organisiert.

Vom Konzept des Guerilla Learning habe ich zum ersten Mal auf dem diesjährigen HR BarCamp in Berlin gehört. Sirka Laudon von Axel Springer hat das Thema dort vorgestellt. Ich war so begeistert, dass ich mich mit ihr in Verbindung gesetzt habe, um mehr darüber zu erfahren und dann selbst einen Workshop zu geben.

Eigentlich ist es recht einfach – das Ergebnis aber einschlagend. Die Lern- und Weiterbildungsmaßnahmen im Unternehmen lassen sich so spannender gestalten, um Wissen über andere, außergewöhnliche Kanäle zu vermitteln, als über konventionelle Formate. Lernen soll schließlich auch Spaß machen. Mit geringem Mitteleinsatz sollen qualitativ hochwertige Themen mit Entertainment verbunden werden.

So habe ich gestern mit den Workshopteilnehmern in Gruppenarbeit die vier Fragen erarbeitet:

(1) Wo, an welchen Orten kann Lernen stattfinden?
(2) Wann kann Lernen stattfinden?
(3) Wer sind die Teilnehmer?
(4) Mit welchen Methoden und Formaten kann Wissen vermittelt werden?

Die Teilnehmer sollten auch an ganz ungewöhnliche Dinge denken, die im ersten Moment gar nichts mit Lernen zu tun haben. Dabei haben wir viele Punkte erarbeitet, es sprudelte aus den Teilnehmern heraus, sodass ich mit dem Schreiben gar nicht hinterherkam.

(1) Orte: Kantine, Strand, Fahrstuhl, Zug, Auto, Flugzeug, Park, Bad, Bett
(2) Zeiten: auf dem Weg zur Arbeit, Mittagspause, in langweiligen Meetings, beim Zähneputzen, beim Sport
(3) Zielgruppen: junge Mütter, Singles, Leseratten, Sportler
(4) Methoden/ Formate: Audio, Video, Apps, Schulungen, Quiz, Wettbewerbe, Bilder

So wurden viele innovative Lernkonzepte entwickelt, darunter Ideen wie Qui-Yoga, Lernplattformen und interaktive Lern-Apps. Es hat sich gezeigt, dass Guerilla Learning ein spannendes Konzept für die Entwicklung neuer Lernformen im Unternehmen ist

Montag, 25. Februar 2013

Der etwas andere HR BarCamp Review: #hrbc13 war am Freitag (in Berlin Charlottenburg) Hashtag des Tages!

Huch! Heut mal nicht am Freitag? Genau! Das ist eine Sonderausgabe.

Die ganze Arbeit hat sich gelohnt! Das HR BarCamp war 2013 wieder ein voller Erfolg. Auch dieses Jahr gibt es bereits nach wenigen Tagen jede Menge Reviews:

- HR Barcamp 2013. Etwas Guerilla, kein Employer Branding, viel Recruiting und noch mehr Netzwerken (personalmarketing2null Blog / Henner Knabenreich)
- Interview: „Recruiting ist ein großes Thema“ (Human Resources Manager Magazin)
- HR BarCamp 2013: Von Frechmut und Crowdstorming (Werben und Verkaufen/Personalmarketing Blog)
- Einiges mit Guerilla* - vieles mit Frechmut** - alles mit Aha! - ein erstes Feedback zum HR BarCamp in Berlin(Leipziger HRM Blog)

Ich spar mir also weitere Worte. Hab aber für Sie / Euch über storify noch einmal alle Tweets und sonstige Social Media Einträge gesammelt. Wer mag, kann hier noch einmal via Social Media die Veranstaltung Revue passieren lassen (Bild anklicken):



tweetmeme