Freitag, 1. November 2013

Personalmarketing mit Spotify: Die Bundeswehr macht es vor!

Das waren noch Zeiten. Ich kann mich noch gut erinnern, als ich vor meinem Radio als Teenager gesessen habe und versucht habe die coolen Songs auf Kassette aufzunehmen. Es gab ja sonst keinen Weg neue Musik zu entdecken und das Geld für viele Platten (später CDs) hatte ich nicht. Entsprechend war damals mein Walkman mein Heiligtum (zumindest bis das blöde Ding kaputt ging).

Heute gibt es tausend Möglichkeiten an den Sound der Zeit zu kommen. Sie können zwar immer noch einfach so Radio hören, sie können aber auch einfach jedem Sender der Welt über radio.de folgen. Heute ist es sogar möglich quasi selbst ein Radiosender zu sein, über Spotify zum Beispiel. Bei Spotify können sie nicht nur Musik höhren (wie beim Radio), Freunde können ihnen auch folgen und ihre Musik hören.

Insofern ist Spotify nicht mehr nur wie ein Radiosender, sondern ein Social Media Netzwerk, bei dem die Musik der gemeinsame Nenner ist. Viele weitere solcher Social Networks entstehen bzw. etablieren sich gerade, z.B. ampya, tape.tv, vevo ...

Was das mit Personalmarketing zu tun hat?

Nun, es ist schlicht ein weiterer Kanal, mit dem man den Nachwuchs erreichen kann. In der "free" Version bei Spotify folgt nach jedem zweiten Song ein Werbespot (bis zu 30sec). Hier können Unternehmen logischerweise auch Personalmarketing betreiben. Die Bundeswehr gehört offenbar zu den ersten "Arbeitgebern", die sich diesen Kommunikationskanal zunutze machen.

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Die Bundeswehr hat ein sogenanntes Audio Ad geschaltet. Bei einer solchen Werbung zeigt Spotify ein klickbares Anzeigenbild im Cover Bereich an (siehe Bild links unten). Ferner sorgt ein Lauftext für einen weiteren Call-to-Action (unten im Bild).

Man kann über die Anzeigen der Bundeswehr sagen was man will, aber diesen Kanal zu nutzen ist echt "ahead of the curve". Dafür bekommt die Bundeswehr von mir einen Lobstrich!

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